Gelbgold

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Der Klassiker unter den Goldlegierungen

Gelbgold ist die traditionelle und bekannteste Form von Gold. Seit Jahrtausenden wird es für Schmuck, Münzen und Wertgegenstände genutzt und ist bis heute ein Symbol für Luxus, Wohlstand und Beständigkeit. Die warme, goldene Farbe von Gelbgold entsteht durch die Mischung von reinem Gold mit anderen Metallen wie Silber und Kupfer.

Ob für Eheringe, Ketten oder Münzen – Gelbgold bleibt zeitlos und elegant. Doch was macht diese Legierung so besonders, und worauf sollte man beim Kauf achten?

Was ist Gelbgold?

Gelbgold ist eine Legierung aus reinem Gold (999 Gold) mit zusätzlichen Metallen, die seine Härte, Farbe und Verarbeitbarkeit beeinflussen.

Typische Goldlegierungen:
333er Gelbgold: 33,3 % Gold, 66,7 % andere Metalle
585er Gelbgold: 58,5 % Gold, 41,5 % andere Metalle
750er Gelbgold: 75 % Gold, 25 % andere Metalle
916er Gelbgold (22 Karat): 91,6 % Gold, 8,4 % andere Metalle
999er Feingold (24 Karat): 99,9 % reines Gold

Je höher der Goldanteil, desto satter und intensiver ist die goldene Farbe. 999er Feingold ist am wertvollsten, aber auch weicher und weniger alltagstauglich. 585er und 750er Gelbgold sind aufgrund ihrer Härte die beliebtesten Varianten für Schmuck.

Wie entsteht die typische Farbe von Gelbgold?

Die Farbnuance von Gelbgold hängt von der Mischung der Metalle ab:
Mehr Silber in der Legierung → Helleres Gelbgold
Mehr Kupfer in der Legierung → Wärmere, rötlichere Farbe

Dank dieser Zusammensetzung bleibt Gelbgold über Jahrzehnte hinweg beständig, ohne seine charakteristische Farbe zu verlieren.

Vorteile von Gelbgold

Klassische, warme Goldfarbe – Zeitlos & luxuriös
Hypoallergen – Besonders 750er & 999er Gold ist hautfreundlich
Langlebig & beständig – Keine Rhodinierung nötig (im Gegensatz zu Weißgold)
Leicht zu pflegen – Polieren genügt, um den Glanz zu erhalten
Hoher Werterhalt – Besonders bei höherem Goldgehalt (585er & 750er)

Nachteile von Gelbgold

Weicher als Weißgold oder Platin – Höherer Goldanteil macht es anfälliger für Kratzer
333er Gelbgold dunkelt schneller nach – Niedrigere Legierungen verlieren eher ihren Glanz
Nicht für jeden Hautton ideal – Menschen mit sehr hellem Teint bevorzugen oft Weißgold oder Roségold

Gelbgold vs. Weißgold – Welche Goldart ist besser?

EigenschaftGelbgoldWeißgold
FarbeWarme, goldene FarbeSilberweiße Farbe (meist rhodiniert)
HärteWeicher als WeißgoldHärter, widerstandsfähiger
PflegeWenig Pflege nötigRhodium-Beschichtung kann sich abnutzen
PreisAbhängig von GoldgehaltEtwas teurer (wegen Palladium-Legierung)
HautverträglichkeitHypoallergenNickelhaltige Legierungen können Allergien auslösen

📌 Tipp: Wer klassische Eleganz schätzt und wenig Pflegeaufwand möchte, ist mit Gelbgold bestens beraten. Weißgold wirkt moderner, benötigt aber gelegentlich eine neue Rhodium-Beschichtung.

Worauf sollte man beim Kauf von Gelbgold achten?

Goldlegierung prüfen – 585er oder 750er Gelbgold bieten ein gutes Gleichgewicht zwischen Haltbarkeit und Wert
Echtheitsstempel (Punzierungen) beachten – Z. B. „585“ für 58,5 % Goldanteil
Kratzer und Abrieb bedenken – Besonders bei weichem 750er oder 999er Gold
Allergien berücksichtigen – 750er Gelbgold ist besonders hautfreundlich

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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Gelbgold

1. Ist Gelbgold echtes Gold?
Ja, Gelbgold besteht immer aus einem hohen Goldanteil, kombiniert mit Silber und Kupfer.

2. Welche Goldlegierung ist die beste für Schmuck?
585er und 750er Gelbgold sind ideal, da sie sowohl wertvoll als auch robust genug für den Alltag sind.

3. Kann Gelbgold anlaufen?
Nein, echtes Gelbgold läuft nicht an. Lediglich 333er Gold kann über die Zeit etwas nachdunkeln.

4. Warum sind manche Gelbgold-Töne unterschiedlich?
Je nach Silber- oder Kupferanteil kann Gelbgold heller oder rötlicher wirken.

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